Was bedeutet „rosa Steinsalz“?
In Steinen und Brocken erreicht uns das rosa Salz aus der Himalaya-Region zusammen mit unseren nepalesischen Tees. Per Hand wird es von Hilla in einem Riesenmörser zerstoßen. Und erst zum Schluss wird es elektrisch gerade so fein gemahlen, wie es uns passt. Lidia befüllt und etikettiert die Tüten ebenfalls mit Schaufel und feinen Händen.

Rosa Steinsalz kommt von der bekannten Salzkette, die im Nordosten Pakistans beginnt und sich über 300 km bis zum Indus erstreckt.
Den Ursteinsalzen aus der Zechsteinzeit (280–220 Mill. Jahre) spricht man die besten Qualitäten zu. Sie haben basische Eigenschaften und die Volksheilkunde bedient sich nach wie vor ihres großen Wirkungsschatzes.
Salz bildet würfelförmige Kristalle. Es zählt zum sogenannten kubischen Kristallsystem. Das bedeutet, dass die innere Struktur von Ursteinsalz der geometrischen Figur des Quadrates gleicht und somit verkörpert es ein Höchstmaß an Symmetrie und Ordnungskraft.

Gut zu wissen: Was haben Kochsalz und Tafelsalz mit der biologischen Qualität des ursprünglichen natürlichen Steinsalzes noch zu tun? In den Produktionsprozessen entsteht aus Steinsalz (oder Meersalz) ein Produkt, was auch häufig in Fertigprodukten als Konservierungsstoff und als Würze eingesetzt wird. Dem raffinierten Kochsalz können zur Rieselfähigkeit und zur Verarbeitung zusätzlich, je nach Hersteller, verschiedene chemische Stoffe beigefügt werden.
