3 Samen Mischung

seit langem ein „Bestseller“ zu dem uns dennoch viele Fragen erreichen: die 3 Samen Mischung.

Über unsere Verbindung zu Indien sind wir zu Ayurveda und deshalb zu unseren Gewürzen gekommen. Im fortwährenden Studium dieser ganzheitlichen Naturheilkunde sind wir inzwischen fast 20 Jahre fest verankert. So kam es, dass wir schon vor langer Zeit drei Pflanzen zu einer Mischung zusammenfügten. Wir nannten sie einfach: 3 Samen Mischung.

Dr. med. Ulrich Bauhofer Gründungspräsident der DGA (Deutsche Gesellschaft für Ayurveda) und Ayurveda-Arzt, teilt auf der Webseite und seinem YouTube-Kanal das wunderbare Wissen des traditionellen Medizinsystems. Natürlich treffen wir dort viele Gewürze, denn im Ayurveda heißt es: „Gewürze sind einer Arznei gleichzusetzen.“ Dass Dr. Bauhofer der 3 Samen Mischung ein ganzes Kapitel widmet, ist für uns leicht nachvollziehbar und deshalb sehr empfehlenswert.
Hier geht es zum Video von Dr. med. Ulrich Bauhofer: Video 3 Samen Mischung

3 Samen Mischung
3 Samen Tee

3 Samen Mischung, 3 Samen Tee,
Gewürzmischung …

Was ist eigentlich gemeint? Wie so oft ist es wichtig, dass man es genau nimmt: Wir reden von einer Mischung aus den getrockneten Samenfrüchten der drei Pflanzen Koriander, Fenchel und Kreuzkümmel.
Wegen ihrer Eigenschaften sind sie in der Naturheilkunde bei unzähligen Anwendungen ganz vorne mit dabei. Vielen sind sie bekannt, doch wenige wissen von ihren hilfreichen, nachhaltigen Wirkungen.

Nimmst du sie zum Kochen, heißen sie Gewürze, beim Backen wird von Samen gesprochen und als Getränk macht man sie zum Tee. Dass sie so vielseitig verwendet werden, liegt nicht nur an ihren außergewöhnlichen Kräften, auch der angenehme Geschmack überzeugt. Macht man aus ihnen ein Trio, beschenken sie uns mit dem sprichwörtlichen Mehr, was mit der Summe kommt.

Das Beste ist: Von jung bis alt, kurz und lang, leicht und schwer, hier profitieren alle. Man muss es nur erst mal wissen …

Doldenblütler Koriander

Die Heilkraft ist ihr Wesen 

Doldenblütler – stille Hüter von Klarheit, Verbindung und Mitte.

Koriander, Fenchel und Kreuzkümmel gehören zur Familie der Doldenblütler, einer uralten Pflanzengruppe, die seit jeher eine besondere Verbindung zur Menschheit pflegt. Mit ihren filigranen Blättern und strahlenden Blütendolden wirken sie wie kleine Sternenhimmel auf der Erde. In ihren Samenfrüchten sammelt sich die Ganzheit des Lebens, die potenzielle vollständige Pflanze.

Doldenblütler stehen für Ausgleich und Verbindung. Sie wirken niemals grell, sondern durchdringen sanft, unterstützen unauffällig, aber spürbar. In Küche und Teetasse schenken sie uns täglich ihre stille Intelligenz: demütig, bescheiden, rein – und vielleicht gerade deshalb so wertvoll.

Mit ihren unzähligen Döldchen streben sie dem Licht, der Sonne, dem Himmel entgegen, ohne dabei die Bodenhaftung zu verlieren. Ihre Blätter sind fein gezeichnet, luftig-leicht, beweglich und anpassungsfähig. Während ihre kräftige Pfahlwurzel fest im Erdreich ruht und ihre Standhaftigkeit, ihre Sicherheit an uns weitergibt.

In der Signaturlehre gelten Doldenblütler als Vermittler zwischen Himmel und Erde, als Gleichgewicht zwischen den Polen, Balance für Geist und Körper. Sie bringen männlich & weiblich, Yin & Yang, Sonne & Mond, rechts & links … in Harmonie.
Sie werden seit jeher als „innere Wegweiser“ geschätzt. Fördern Klarheit und laden ein, die Welt mit wacherem Blick zu betrachten. Die Sternenform ihrer Dolden weisen auf den ordnenden, klärenden Charakter hin.

All ihre beschriebenen und verborgenen Eigenschaften bringen sie über unsere Rezepte in unser inneres Erleben. Wer mit ihnen kocht, würzt oder Tee bereitet, lädt spürbar Harmonie ein – mit jedem Schluck und Bissen.

Koriander
als Samen hat ein ganz anderes Aroma als das viel bekanntere grüne Kraut. Wo sich bei den Blättern noch die „Geschmacksgeister“ scheiden, erfreut sich das Samenkorn allseitiger Zustimmung. 
Koriander ist das sanfte Herz unter den Gewürzen. Seine Samen duften nach Zitrus und Erde zugleich. Der Geschmack ist mild, dabei überraschend facettenreich.
Sie halten für uns ihren brillianten Energiefluss bereit Sie heben Aromen, gleichen aus, schenken uns Vitalität.

Im Zusammenspiel mit Fenchel und Kreuzkümmel bringt Koriander die weiche Note: verbindend, öffnend, klärend – wie ein guter Gedanke.
Seine Kraft liegt in der Sanftheit, die Stärke im Maßvollen. Er macht den Tee rund, das Curry harmonisch.

Nach den Beschreibungen der mental wirkenden Eigenschaften (Sattva), der feinen Lebensenergie (Ojas), der Stoffwechselenergie (Agni) und der Wirkung auf die Doshas – Vata, Pitta, Kapha, sind uns Menschen die drei Samen in höchstem Maße zuträglich. Dementsprechend lang ist die Liste der pharmakologischen Wirkungen und medizinischen Anwendungen.

Fenchelsamen erfährst du süßlich, leicht scharf, weich und trotz kühlender Wirkung, wie eine warme Umarmung. Sie gehören zu jenen Pflanzengeschenken, die seit Jahrhunderten in Küchen, Kulturen und Ritualen zu Hause sind.

Wo Fenchel seinen Duft verströmt, entsteht oft Ruhe, Liebe und Weite. Sein Aroma entfaltet sich gerne im Warmen – ob im Tee, im Gewürzöl oder in Ghee. Mit Anis im Duett, einfach pur gegessen, oder als feiner Begleiter in warmen Süßspeisen.
In der westlichen wie in der östlichen Pflanzenheilkunde hat auch Fenchel seinen festen Platz.

Kreuzkümmel – kraftvoll, erdig, weitend.
Kreuzkümmel ist wie ein alter Weggefährte. Unverwechselbar im Charakter, erdverbunden im Duft, großzügig in seiner Wirkung.
Schon beim Öffnen der Dose steigt sein warmer, fast rauchiger Ton empor – und erinnert uns an ferne Länder.
Kreuzkümmel hat uns mit den Küchen der Welt zusammengebracht und hier bei uns auch einen festen Platz gefunden. Und doch ist auch er ein feines zartes Wesen, fein anmutend in der großen Gewürze-Welt.

Kreuzkümmel im Essen bringt Charakter ins Gericht. Er balanciert Schärfe, trägt Süße, rahmt Bitterstoffe ein, wie ein Mittler, der die Gegensätze sortiert und ihnen die beste Bühne bereitet. In der 3-Samen-Mischung nimmt er die Rolle des Strukturgebers ein: ordnend, zentrierend, verbindend.

Fußnote: es ist uns nicht erlaubt an dieser Stelle gesundheitsbezogene Aussagen im Sinne der Health-Claim-Verordnung zu machen. 

3 Samen Tee im Topf

Wie kocht man Tee daraus?

Die Rede ist von einem Heißgetränk. Die meisten sagen einfach Tee.

Weil es nicht das beste Wort für den Aufguss ist, entstehen Fragen:

  • Wie lange ziehen lassen?
  • Welche Menge auf wie viel Wasser?

Ganz lassen oder vorher mahlen, mörsern?

3 Samen Tee in der French-Press

Basiswissen zu den Zubereitungsmethoden

Heißer Aufguss (Tee, Phanta)
Abkochung (Dekokt, Kvatha) 
Kalter Aufguss (Hima)

Ziel jeder Zubereitung ist es, die wertvollen sekundären Pflanzenstoffe dem Wasser als Träger zu übergeben und anschließend deinem Körper zugänglich zu machen.
Dabei lohnt sich ein bewusster Blick auf dieses Anliegen:
Geht es dir um Unterstützung bei bestimmten Symptomen, um tägliche Prophylaxe – oder einfach um ein wohltuendes Erfrischungsgetränk?

Je nach Wunsch wählst du die passende Zubereitungsart und bestimmst damit die Intensität des Auszugs. Der kalte Auszug ist besonders sanft und empfiehlt sich bei zarten Pflanzenteilen (Blätter), um hitzeempfindliche Stoffe nicht zu zerstören – oder wenn keine zusätzliche „Erhitzung“ im Sinne der ayurvedischen Energetik gewünscht ist.
Hier eignen sich die 3 Samen ganz hervorragend, am besten gemahlen, da sie kühlende Eigenschaften besitzen. Über Nacht in kaltem Wasser ziehen lassen, abseihen und z. B. im Sommer bei Hitzeperioden über den Tag verteilt genießen.

Die Abkochung ist im Ayurveda die häufigste Zubereitungsform, wenn es um tiefgreifende Anwendungen und stärkere Wirkungen geht.
Durch längeres Köcheln werden die gewünschten Substanzen aus den Pflanzenteilen herausgelöst, ins Wasser überführt – und zaubern so den gewünschten Extrakt.
Traditionell gibt es 7 maßgenaue Ayurveda-Rezepturen für entsprechende Therapien.
Wir nutzen hier vor allem das Prinzip des intensiven Auskochens, um das Beste aus den Samen zu gewinnen:

2–3 EL der 3-Samen-Mischung mit 1 Liter Wasser in einem Topf auf kleiner Flamme 10–15 Minuten köcheln lassen.
Anschließend durch ein Sieb in eine Thermoskanne gießen.
Über den Tag verteilt kannst du das Getränk nach Belieben mit heißem oder warmem Wasser verlängern und genießen.

Der heiße Aufguss – bei uns schlicht „Tee“ genannt – ist wohl die bekannteste Methode, aus den Blätter, Samen und anderen Pflanzenteilen ein wohltuendes Getränk zu bereiten.
Im Vergleich zu anderen Kulturen, in denen sich oft viel Zeit fürs Teekochen genommen wird, ist er bei uns meist der schnellste Weg zur Tasse. Die Angaben zur Ziehzeit bei den „Kräuter-Tees“ ist meist zu kurz. Dem kannst zu entgegenkommen.
Für alle Samen gilt: Am besten vorher im Mörser anstoßen. So kann das heiße Wasser besser zu den kostbaren, gut geschützten inneren Werten der Samen vordringen.
Und ja – es schmeckt auch gleich viel besser.

3 Samen Mischung:
Welche weiteren Gewürze hervorragend zum Getränk dazu passen,

welche Dosis das Gift macht und noch mehr Antworten findet ihr direkt in der Produktbeschreibung in unserem Shop.